Die besten Gedichte einer neuen Generation:
5000 Gedichte im Wettbewerb -
Ein innovatives Kulturförderungsprojekt belebt die deutsche Lyriklandschaft.
- Lyrik, die gelesen wird. Ausgewählt nach einem ganz neuen Konzept.
- Schwarz auf weiß. Gelesen und Gedruckt.
- Publikations-Innovation: ein neuartiges Auswahlverfahren garantiert eine leserorientierte Anthologie.
- Newcomern eine Chance! Teilnehmen kann nahezu jeder.
- Viele Ohren hören mehr als vier: Nicht ein oder zwei HerausgeberInnen entscheiden, sondern durch ein transparentes mehrstufiges Auswahlsystem werden Qualität, Anonymität und Objektivität sichergestelt.
- Öffentliche Aufmerksamkeit durch zahlreiche Folgeprojekte und mitwirkende Multiplikatoren.
Power to the Paper
Es gibt sie, die neue, junge Lyrik. Oftmals erreicht sie nicht mal ein kleines Publikum, sondern lagert ungehört in den Schubladen ihrer vielbeschäftigten VerfasserInnen. „Soviel Lyrik war nie“ Schreibt das Jahrbuch der Lyrik und veröffentlicht trotz 66 KG (!) eingesandter Gedichte dennoch überwiegend solche, die von bereits renommierten Lyrikern stammen. Nur zwei Herausgeber entscheiden, wer aufgenommen wird, und wer nicht. Auch Lyrik, die ausgewählt wird, kämpft mit dem Vergessen. Was ist mit den hunderten, die das subjektive Nadelöhr nicht passieren? Sie haben kaum eine Chance, von mehr als zehn Menschen gelesen, geschweige denn erinnert zu werden.
Ökonomisch betrachtet hat die Lyrik ein logistisches Problem. Aufmerksamkeit ist eine begrenzte Ressource. Selten sind die Momente, in denen prinzipiell geneigte Menschen tatsächlich ein nicht, oder noch-nicht kanonisiertes Gedicht lesen wollen. Wie das geeignete Gedicht genau zur richtigen Zeit vor die richtigen Augen und Ohren bringen? Als sperriges Papierbündel griffbereit sein, wenn der Moment da ist. Von Interesse sein, in einer Flut von Reizen, siegeltragend genug.
Gedichte brauchen nicht ökonomisch betrachtet werden, aber das Verlagswesen könnte es tun. Und die Leser, denn diese überlegen sich, wofür sie ihre Zeit und ihr Geld hingeben. Die Lage für viele Lyriker ist durchaus frustrierend, und es ist nicht schön, immer wieder sagen zu müssen, dass Lyrik keine Chance hat. Sie hat keine Chance, einfach weil sie kaum gelesen wird, zumindest dann nicht, wenn sie von unbekannten Autoren stammt. Jedenfalls ist es gut möglich, dass viele sehr gute lyrische Äußerungen von niemandem gelesen werden...
Warum also nicht ein Projekt starten, das die Kriteriengewichtung innerhalb der Beachtungsautomatik etwas mehr in Richtung objektive Qualität verschiebt? Mag sein, das jedes Gedicht es Wert ist, gelesen zu werden, aber ohne persönlichen Bezug werden nur die besten Gedichte gern gehört und gelesen werden. Eine Anthologie für unbekannte deutsche Lyrik, ein Forum für Nachwuchs Autoren und Autorinnen kann nur und könnte trotz allen Wiederständen Erfolg haben, wenn es sich streng auf das vielleicht beste Prozent der Texte konzentriert.
„Brandneue Lyrik: Die besten Gedichte einer neuen Generation“ will frischen, aufwirbelnden Wind in die Schubladen der Autoren und Feuilletonisten bringen, das objektiv beachtenswerteste Lyrikmaterial ganz unterschiedlicher Autorinnen und Autoren sammeln und ins Gespräch bringen. Dazu wird ein völlig neues, mehrstufiges Auswahlsystem angewendet, das eine Selektion unabhängig von stilistischen Vorlieben Einzelner ermöglicht und so auch dem Leser garantiert, wirklich auf breiter Basis für gut befundene Lyrik zu enthalten, an die man sich erinnern wird.
Projekthistorie:
4.7.2010: Die Idee für das Projekt "Brandneue Lyrik" entsteht.
5.7.2010: Ein Projektentwurspapier wird erstellt.
7.7.2010: Potentielle Jurymitglieder werden angesprochen.
24.7.2010: Das Projekt trifft bereits im Frühstadium auf grosses Interesse: Erste Juroren, Autoren und Leseinteressierte werden gewonnen.
25.7.2010: Die Internetseite www.lyrikprojekt.de geht online.
31.8.2010: Mit acht Mitgliedern ist die Jury grundsätzlich ausreichend stark besetzt
Oktober 2010: Zahlreiche Einsendungen aufgrund der Internetseite. Jodoch noch keine gezielte Kampange für eine öffentliche Ausschreibung. Die Einsendungen liegen -noch ungelesen - als Teilnahmen des ersten Schrittes der Auswahl bereit.
November 2010: Das Projekt ruht vorläufig bis sich auf Geschäftsführungsebene und Technischer Ebene Mitorganisatoren gefunden haben, die Ressort-Teile übernehmen können.
Dezember 2011: Kurze Überarbeitung der Internetseite. Sobald mehr Organisatoren und technische Unterstützer gewonnen werden, kann das Projekt starten.
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